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2009

... ging es zunächst für einige Monate mit WWOOF nach Italien in die Toskana, danach auf eine Schweizer Alp und dem folgte die Ostseeküste (Apfelplanatage und Ziegenhof). Auch da gab es noch keinen Blog und nun hier ein paar kleine visuelle Eindrücke von dem Jahr....

Mitte Januar ging es zunächst in die Toskana:
der erste Hof, bei Herbert, einem vor Jahren ausgewanderten Deutschen, dort blieb ich einen knappen Monat


der Hof lag sehr einsam zwischen den Bergen

die tierischen Gesellschafter

alle anfallenden Arbeiten im Winter drehten sich ums Holz

der Blick aus meinem Fenster
das 10 km entfernte nächste Dorf - Anghiari

Anghiari

und die nächste Stadt - Arrezzo, bekannt für den gößten Flohmarkt Italiens (Toll !) und dort wurde der Film "Das Leben ist schön" gedreht,... alles uralt
dann ging es weiter zum nächsten Hof für 1,5 Monate; in der Nähe von Vigline Valdarno und Florenz, auch ziemlich einsam gelegen, ringsum nur Olivenhaine und Hügel, der Hof war superschick !

Blick vom Hof auf die Umgebung

ja, gearbeitet habe ich schon auch, und da das Gelände ziemlich gross und hügelig war, durfte ich auch fahren :-), hauptsächlich Gartenarbeit
einer der spektakulärsten Ausflüge des Jahres - zum Karneval in Venedig !!!!








Florenz lag um die Ecke, da war ich öfter, schöne Stadt

einen Ausflug nach Rom über´s Wochenende gab es auch - und nun habe ich die Sixtinische Kapelle auch mal gesehen

die Pieta von Michelangelo

in den Strassen Roms
Anfang April ging es dann weiter zum nächsten Hof - Podere Butignano, immer noch Toskana, das wurde mein Lieblingshof !!! In dem Häuschen oben hab ich einen Zeitlang gewohnt, vorher hatte ich einen Ferienwohnung, aber das Häuschen war schöner und eher mein Stil :-)

und der Frühling hielt endlich richtig Einzug

an Getier war kein Mangel, viele Katzen, auch zwei Hunde, Hühner, Gänse, Ziegen, und ein Pferd


das Nachbardorf Montieri, ca. 4-5 km entfernt und ziemlich winzig
bevor meine italienischen Wochen zu Ende gingen, kam noch Besuch von zu Hause und es gab eine Toskana-Rundreise



Pisa natürlich
und danach war es schon Mitte Mai, die Zeit in Italien war um und als nächstes rief die Schweiz, dort hatte ich einen Job auf einer Alp vereinbart:
Fahrt über den Simplon-Pass

Ankunft bei "meinen" Bauern in Reichenbach

und auch gleich zwei Tage drauf der Alp-Auftrieb... ächzzz

die Zwischenweide, dort war ich mit den Kühen meist alleine



der Weg zur Alp Gamchi musste erst vom Winter-Geröll bereinigt werden

erster Blick auf mein Sommer-Zuhause, die Alp Gamchi - Wasser aus der Quelle und kein Strom

an der Schlucht musste man vobei, um zur Alp zu kommen

die Kühe machen Berg-Kino

arbeiten mit herrlicher Kulisse


Zäune ziehen - nichts für Höhenängstliche wie mich....


Blick auf die Alp Gamchi von oben - die Hütte ist da ganz klein links

meine Chefs Fritz & Franzi

die beiden tollen Berner Sennhunde waren immer mit von der Partie



Umzug nach Gamchi

Knecht Bärbel lernt das Sensen


Waschtag - natürlich alles von Hand....


geschafft....




Schnee - am 21. Juni
die wollen alle gemolken werden - fast 50 Ziegen, die dabei auch ziemliches Theater veranstaltet haben


Franzi beim Käsen
Milchkontrolle

da hinten wohnten die Kälber, die Schweine - und die Dusche war auch in der Ecke, natürlich eiskalt

hinter der Tür versteckte sich das Klo

Knecht mit Hunden :-)

Wasserfälle und Alpenrosen überall


da hatte ich mal einen mutigen Tag und bin viel weiter hoch gekraxelt

vorm Gamchi-Gletscher

Ziel erreicht - die Gspaltenhorn-Hütte auf knapp 2500 m


kleiner Besuch von daheim - Nichte Betty

und da ist die Familie schon wieder auf dem Heimweg

kurz danach der nächste Leipzig-Besuch: Heike, Peter & Lotta
...und danach, so Ende Juli, war meine Alp-Zeit vorbei - genauer gesagt abgebrochen wegen zunehmender Differenzen mit meinem Chef. Eine beeindruckende Zeit war es trotzdem (drum auch so viele Bilder). Und da ich nicht gleich wusste wohin und wie nun weiter, ging es erst mal eine Woche nach Hause. Danach kam als Kontrastprogramm zu all den Bergen die Ostsee an die Reihe, genauer die Insel Rügen.
1 mal in der Woche am Verkaufsstand auf dem Rügen-Markt, Äpfel und Obstweine verkaufen - mit Verkostung, also lustig...


unsere Ostsee- immer wieder schön...

Bärbel muß schwer arbeiten :-)

das Haupthaus vom "Naturparadies", auf dem Mönchgut, Alt-Redevitz

in jeder freien Minute aufs Rad und ans Meer


endlich auch mal zu den Störtebecker-Festspielen

darum drehte sich einen Monat alles - Äpfel ohne Ende...


Blick vom Hof aufs Meer

da hab ich gewohnt



Straßenstand am Radweg

und außer mit waren mal auch noch andere Gehilfen da

 danach ging es wieder aufs Festland zurück, aber gleich um die Ecke nach Sievertshagen auf einen Ziegenhof

mein Wohnwagen auf dem Hof




Und dann war schon der September um und ich schwang mich aufs Rad und radelte gen Heimat zurück, mit Urlaubs-Pause an der Mecklenburger Seenplatte. Im November begann die Tour auf die andre Seite der Welt...

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